Das Hüftgelenk ist ein klassisches Kugelgelenk und hält sehr großen Belastungen stand. Im Laufe des Alters kommt es zu Abnützungserscheinungen, die zunächst den Knorpel betreffen und anschließend in stadienhaftem Verlauf den angrenzenden Knochen.
Nicht jede Abnützung geht automatisch mit Schmerzen einher und umgekehrt ist nicht jeder Schmerz im Bereich des Hüftgelenkes auf eine Abnützung zurückzuführen.
Wie die Überschrift schon sagt, projiziert sich der typische Gelenksschmerz der Hüfte ind die Leiste und nicht - wie oft angenommen - in erster Linie auf den Bereich der Oberschenkle-Gesäß-Region.
typische Symptome:
Leistenschmerz (stechend, ziehend)
Anlaufschmerz (nach längerem Sitzen)
Schmerzzunahme nach längerem Gehen (auf hartem Untergrund)
Probleme beim Anziehen von Socken und Schuhen
Schonhinken
später auch Nachtschmerz
Einschränkung der Gehstrecke
Liegt bei Ihnen der Verdacht auf eine Abnützung des Hüftgelenkes vor, empfiehlt sich eine klinische Untersuchung beim Orthopäden und eine Röntgenuntersuchung
Was benötige ich zur Abklärung von Hüftgelenksbeschwerden?
Nativröntgenbild der betroffenen Seite in zwei Ebenen und Beckenübersichtsbild im Stehen
Seit einigen Jahren wende ich bei der Implantation von künstlichen Hüftgelenke ausschließlich den sog. "vorderen" Zugang an. Dabei wird das Implantat über eine Muskellücke bzw. zwischen den Muskelbäuchen eingebracht.
Hierzu kommen moderne (zementfreie) Implantate zum Einsatz, die eine sofortige Belastung im Anschluss an die Operation erlauben.
Der Vorteil liegt in einem kleineren Hautschnitt und in einer rascheren Genesung bzw. Mobilisierung.
Im Rahmen einer Konsultation in meiner Ordination kann ich Ihnen die Vorteil dieser Technik genauer und anschaulicher erklären.
Ordinationsgemeinschaft
Auersperggasse 12
8010 Graz
Parkplätze vorhanden